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Lächelnde Reinigungskraft wischt einen Holztisch in einem hellen Wohnzimmer

Putzfrau gesucht? So findest du schnell eine zuverlässige Reinigungskraft

· 17 Min. Lesezeit
Lächelnde Reinigungskraft wischt einen Holztisch in einem hellen Wohnzimmer

„Putzfrau gesucht“ tippt man meistens dann ins Suchfeld, wenn der Alltag zu voll geworden ist. Job, Kinder, Pendeln, und am Wochenende soll die ganze Wohnung blitzen. Irgendwann ist klar: Das schaffst du nicht mehr allein. Die gute Nachricht: Heute hast du deutlich mehr Möglichkeiten als den Aushang beim Bäcker. Die etwas weniger gute: Nicht jeder dieser Wege ist gleich sicher, gleich teuer oder gleich legal.

Kurzfassung: Eine zuverlässige Putzfrau findest du am schnellsten über eine geprüfte Vermittlung wie Wecasa oder Helpling, am günstigsten über einen Marktplatz oder Empfehlung, aber legal anmelden und versichern musst du sie in fast allen Fällen selbst.

In diesem Ratgeber geht es vor allem um die Frage, wie du als Suchende oder Suchender eine gute Reinigungskraft findest. Ganz am Ende kommt ein eigener Abschnitt für alle, die „Putzfrau gesucht“ als Stellenanzeige lesen und selbst Aufträge finden möchten.

Die vier Wege, eine Putzfrau zu finden

Es gibt nicht den einen perfekten Weg. Welcher zu dir passt, hängt davon ab, wie viel du selbst organisieren willst, wie wichtig dir Absicherung ist und was dein Budget hergibt. Vier Wege haben sich durchgesetzt, und jeder hat seine Berechtigung.

1. Empfehlung aus dem Bekanntenkreis

Eine Putzhilfe ins Haus zu lassen, setzt großes Vertrauen voraus. Die Person bekommt nicht nur Einblick in dein Privatleben, sie hat auch Zugang zu Wertgegenständen, Dokumenten und manchmal zum Wohnungsschlüssel. Viele fragen deshalb zuerst im Freundeskreis. Wenn deine Schwester oder die Nachbarin seit Jahren zufrieden mit ihrer Reinigungskraft ist, hast du sofort eine Vertrauensbasis, die dir keine Plattform der Welt liefern kann.

Der Haken: Gute Kräfte mit Empfehlung sind oft komplett ausgebucht. Sie haben schlicht keine freien Stunden mehr. Und selbst wenn es klappt, kümmerst du dich um Anmeldung, Versicherung und Vertretung bei Urlaub oder Krankheit selbst. Die Empfehlung ist die schönste Lösung, aber selten die schnellste.

2. Geprüfte Vermittlung über eine Plattform

Hier kommen Online-Portale ins Spiel, die sich auf die Vermittlung von Haushaltshilfen spezialisiert haben. Eine geprüfte Vermittlung wie Wecasa oder Helpling nimmt dir viel Arbeit ab: Sie stellt den Kontakt her, übernimmt die Bezahlung bargeldlos über die Plattform und bringt einen Versicherungsschutz mit. Bei Wecasa sind die Profis laut Anbieter mit Führungszeugnis und Haftpflicht ausgestattet, bei Helpling ist die Buchung bis zu fünf Millionen Euro haftpflichtversichert. Genau dieser Rundum-Schutz ist der Grund, warum wir diesen Weg für die meisten empfehlen.

Der Unterschied zwischen den beiden liegt im Preismodell. Wecasa arbeitet mit festen Preisen ab 24,90 € pro Stunde für regelmäßige Reinigung, da ist alles drin: Anfahrt, Material und Provision. Du weißt vorher genau, was du zahlst. Helpling funktioniert eher wie ein Mittelding: Die Kräfte legen ihre Stundensätze selbst fest, im Schnitt rund 16,90 € pro Stunde, dazu kommt eine Servicegebühr von 2,99 € pro Buchung. Dafür ist Helpling in über 200 Städten verfügbar, während Wecasa sich auf 17 große Städte konzentriert.

Wenn du in einer dieser 17 Städte wohnst, lohnt der Blick auf Wecasa fast immer, weil der Festpreis kalkulierbar ist und keine bösen Überraschungen kommen.

Putzkraft bei Wecasa zum Festpreis buchen oder bundesweit über Helpling suchen.

Bei einer geprüften Vermittlung übernimmt die Plattform mehr als nur den Kontakt. Sie prüft die Kräfte vorab (Wecasa verlangt zum Beispiel Führungszeugnis, Identitätsdokument und Steuernummer), wickelt die Bezahlung ab und stellt einen Versicherungsschutz bereit. Du als Kunde musst dich dadurch nicht selbst um Anmeldung oder Schadensabsicherung kümmern, weil die Kräfte als Selbstständige arbeiten und die Plattform den rechtlichen Rahmen liefert. Das ist der zentrale Unterschied zum reinen Marktplatz, bei dem du das alles selbst regelst.

3. Marktplatz mit direktem Kontakt

Auf einem Marktplatz wie Betreut.de oder Putzperle bekommst du nur eines: den Kontakt. Du durchsuchst Profile, schreibst Kräfte an und vereinbarst alles Weitere direkt mit ihnen, also Preis, Termine und Aufgaben. Die Plattform mischt sich danach nicht mehr ein.

Das hat zwei Seiten. Auf der Habenseite stehen Flexibilität und oft niedrigere Stundensätze, weil keine Plattformprovision auf die geleistete Arbeit aufgeschlagen wird. Bei Putzperle starten die Sätze ab 14 € pro Stunde, Betreut.de nennt eine Spanne von 14 bis 17 €. Auf der Sollseite steht, dass du komplett auf dich gestellt bist. Betreut.de sagt es offen: „Betreut.de überprüft nicht die Identität und persönlichen Angaben der Betreuer.“ Kein Hintergrundcheck, keine Plattform-Versicherung, kein Ersatz bei Ausfall. Und bei Betreut.de zahlst du obendrein eine monatliche Mitgliedsgebühr von rund 35 €, nur um überhaupt Kontakt aufnehmen zu dürfen.

Ein Marktplatz kann sich lohnen, wenn du Zeit hast, gründlich auszuwählen, und bereit bist, Anmeldung und Absicherung selbst in die Hand zu nehmen. Wer es bequem und abgesichert will, ist hier falsch.

Die Plattformen selbst sind seriöse Unternehmen, aber das Modell verlagert die gesamte Verantwortung auf dich. Weil die Plattform weder Identität noch Qualifikation der Kräfte prüft und auch keine Versicherung mitbringt, hängt die Seriosität allein an der einzelnen Person, die du auswählst. Achte deshalb besonders auf Bewertungen, führe ein persönliches Kennenlernen durch und bestehe auf einer ordentlichen Anmeldung. Die schwachen Trustpilot-Werte (Betreut.de liegt bei 1,3 von 5, Putzperle bei 3,4) beziehen sich übrigens meist auf die Abo- und Kündigungspraxis der Plattform, nicht auf die Qualität der einzelnen Kräfte.

4. Kleinanzeigen und Aushänge

Der klassische Weg über Kleinanzeigen-Portale, Zeitungsannoncen oder einen Aushang im Supermarkt funktioniert immer noch. Er ist kostenlos und manchmal überraschend ergiebig, gerade auf dem Land, wo Plattformen dünn besetzt sind. Aber er ist auch der ungeschützteste Weg von allen. Du weißt nichts über die Person, es gibt keine Bewertungen, keine Prüfung, keine Absicherung. Wenn du diesen Weg gehst, nimm dir Zeit für ein ausführliches Kennenlernen und ein Probeputzen, bevor du jemanden regelmäßig in deine Wohnung lässt.

Was kostet eine Putzfrau 2026?

Die wichtigste Zahl zuerst: Seit dem 1. Januar 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 € pro Stunde. Weniger darf eine angemeldete Reinigungskraft nicht verdienen, egal über welchen Weg du sie beschäftigst. In der Praxis liegen die üblichen Stundensätze deutlich höher, weil gute Kräfte gefragt sind und es ein spürbares Stadt-Land-Gefälle gibt. Auf dem Land kann der Mindestlohn ein realistischer Satz sein, in München oder Frankfurt zahlst du oft 18 bis 20 € und mehr.

Über die Plattformen sieht die Preislandschaft so aus:

  • Wecasa: Festpreis ab 24,90 € pro Stunde für regelmäßige Reinigung, 26,90 € für eine einmalige Reinigung, 29,90 € für eine Grundreinigung. Anfahrt, Material und Provision sind enthalten.
  • Helpling: im Schnitt ab 16,90 € pro Stunde plus 2,99 € Servicegebühr pro Buchung. Die Kräfte setzen die Preise selbst, in Großstädten wie München liegt der Schnitt eher bei 26 €.
  • Putzperle / Betreut.de (Marktplatz): ab 14 € pro Stunde, frei verhandelbar. Dazu kommt die Plattform-Mitgliedschaft (Betreut.de rund 35 € im Monat, Putzperle ab 5,90 €).

Warum kostet die Plattformbuchung mehr als der reine Stundenlohn? Im Festpreis von Wecasa stecken Provision, Versicherung, Anfahrt und Material. Du bezahlst nicht nur die Arbeitszeit, sondern den ganzen sorgenfreien Rahmen drumherum. Auf dem Marktplatz oder bei privater Anstellung ist der Stundensatz niedriger, dafür trägst du Anmeldung, Versicherung und Ausfallrisiko selbst.

Einen Teil holst du dir vom Staat zurück. Über § 35a EStG kannst du 20 Prozent der Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen, bei einer über eine Plattform oder einen Dienstleister gebuchten Reinigungskraft bis zu 4.000 € im Jahr, bei einer im Minijob angemeldeten Haushaltshilfe bis zu 510 € im Jahr. Damit das klappt: Es muss eine Rechnung geben und die Bezahlung muss unbar erfolgen. Barzahlung erkennt das Finanzamt nicht an.

Mehr Details und Rechenbeispiele findest du in unserem Ratgeber zu den Kosten einer Putzfrau.

Eine grobe Faustregel: Für eine durchschnittliche Wohnung reichen meist zwei bis drei Stunden pro Woche. Rechnest du mit einem realistischen Stundensatz von 18 bis 20 € (privat) oder einem Festpreis ab 24,90 € (Wecasa), landest du bei etwa zwei Terminen à drei Stunden im Monat schnell bei 150 bis 200 €. Über eine Plattform kommt die Servicegebühr oder Mitgliedschaft dazu, dafür sparst du dir den Aufwand für Anmeldung und Versicherung. Vom Endbetrag kannst du anschließend 20 Prozent über die Steuer zurückholen.

Welche Aufgaben übernimmt eine Putzfrau?

Zum Standardrepertoire einer Reinigungskraft gehört die Reinigung der typischen Wohnbereiche. Was genau dazuzählt, solltest du aber gleich zu Beginn klar absprechen, denn nicht jede Kraft macht automatisch alles.

Üblicherweise inklusive sind:

  • Böden saugen und wischen
  • Staub wischen auf Möbeln und Oberflächen
  • Bad und Toilette reinigen
  • Küche putzen, also Spüle, Herd, Arbeitsflächen
  • Müll rausbringen

Nicht selbstverständlich sind dagegen Wäsche waschen, Bügeln, Fenster putzen, Abwasch, Blumen gießen oder das Aufräumen vor dem eigentlichen Putzen. Das ist Verhandlungssache. Eine erfahrene Kraft übernimmt solche Extras gern, wird dafür aber oft einen etwas höheren Lohn ansetzen oder mehr Zeit einplanen wollen. Mein Rat: Schreib einmal auf, was in welchem Rhythmus erledigt werden soll, und besprich diese Liste beim ersten Termin. Das beugt Missverständnissen vor und sorgt dafür, dass beide Seiten zufrieden sind.

Zu wissen ist auch, dass die meisten Kräfte bei der regelmäßigen Reinigung erwarten, dass du Grundausstattung wie Staubsauger, Wischmopp und Reinigungsmittel bereitstellst. Sowohl Wecasa als auch Helpling weisen darauf hin, dass die Kunden die Basisausstattung stellen.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Eine gute Reinigungskraft erkennst du nicht am Lebenslauf, sondern an der Zusammenarbeit. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die du von Anfang an beachten solltest.

Schritt-für-Schritt Anleitung

1

Bewertungen und Referenzen prüfen

Schau dir an, was frühere Kunden schreiben. Auf den Plattformen sind Bewertungen sichtbar, bei privater Suche frag nach Referenzen, die du auch tatsächlich anrufen kannst.
2

Persönliches Kennenlernen vereinbaren

Bevor jemand regelmäßig in deine Wohnung kommt, sollte ein kurzes Treffen stattfinden. Stimmt die Chemie? Werden Absprachen verstanden? Ein ungutes Bauchgefühl ist ein ernstzunehmendes Signal.
3

Ein Probeputzen durchführen

Lass die Kraft beim ersten Termin in Räumen anfangen, in denen wenig zu Bruch gehen kann, und schließ Wertsachen weg. So findest du heraus, wie gründlich und sorgfältig gearbeitet wird, ohne ein hohes Risiko einzugehen.
4

Aufgaben und Lohn schriftlich festhalten

Halte fest, was zu tun ist, wie oft und zu welchem Stundenlohn. Bei privater Anstellung gehört ein kurzer schriftlicher Arbeitsvertrag dazu, bei Plattformen läuft das über die Buchung.
5

Versicherung und Anmeldung klären

Stelle vor dem ersten richtigen Einsatz sicher, dass Schäden abgesichert sind und die Beschäftigung legal angemeldet ist. Dazu gleich mehr.

Vertrauen baut sich mit der Zeit auf. Nach und nach merkst du, wie viel Verantwortung du der Person übergeben kannst, vom Wohnungsschlüssel bis zur eigenständigen Entscheidung, welcher Raum diese Woche dran ist. Überstürze da nichts.

Ja, ein Probeputzen ist eine der besten Absicherungen, die du hast. Bei den häufigen Problemen mit Reinigungskräften stehen Unzuverlässigkeit, Schlampigkeit und im schlimmsten Fall Diebstahl ganz oben. Ein erster Testtermin zeigt dir, wie gründlich gearbeitet wird, ob Absprachen eingehalten werden und ob das Vertrauen passt, bevor du jemanden dauerhaft und mit Schlüssel in deine Wohnung lässt. Schließ beim ersten Mal Wertsachen weg und beobachte, wie sorgfältig mit deinem Inventar umgegangen wird.

Putzfrau legal beschäftigen und richtig versichern

Dieser Abschnitt ist der wichtigste im ganzen Ratgeber, auch wenn er der unbequemste ist. Eine Putzfrau schwarz zu beschäftigen, also bar und ohne Anmeldung, ist Schwarzarbeit und kann teuer werden. Es geht dabei nicht nur ums Risiko, erwischt zu werden, sondern auch um deinen eigenen Schutz.

So meldest du eine private Putzkraft an

Wenn du jemanden privat beschäftigst, führt der saubere Weg über einen Minijob. Du meldest die Reinigungskraft im sogenannten Haushaltsscheck-Verfahren bei der Minijob-Zentrale an. Die Geringfügigkeitsgrenze liegt 2026 bei 603 € im Monat, bis zu diesem Verdienst handelt es sich um einen Minijob. Die Anmeldung ist unkompliziert, die Abgaben sind gering, und sie bringt dir echte Vorteile.

Wie das Schritt für Schritt geht, erklären wir ausführlich im Ratgeber Haushaltshilfe anmelden.

Die Anmeldung lohnt sich aus mehreren Gründen:

  • Du bewegst dich auf der legalen Seite und musst keine Strafe wegen Schwarzarbeit fürchten.
  • Die Reinigungskraft ist über die Minijob-Zentrale gesetzlich unfallversichert, also abgesichert gegen Verletzungen während der Arbeit und auf dem Weg.
  • Du kannst 20 Prozent der Kosten (bis 510 € im Jahr beim Minijob) über § 35a von der Steuer absetzen.
  • Im Streitfall stehst du rechtlich besser da, etwa wenn etwas zu Bruch geht oder gestohlen wird.

Wer haftet, wenn etwas kaputt geht?

Buchst du über eine geprüfte Vermittlung, ist die Versicherung im Preis enthalten. Bei Helpling ist jede Buchung bis zu fünf Millionen Euro haftpflichtversichert (mit 500 € Selbstbeteiligung), bei Wecasa greift bei größeren Schäden eine Haftpflichtdeckung über den Versicherer Hiscox. Das ist einer der größten Vorteile dieses Wegs: Geht eine Vase zu Bruch oder wird der Laminatboden zerkratzt, bist du abgesichert.

Bei privater Anstellung oder über einen Marktplatz sieht es anders aus. Die Reinigungskraft haftet im Arbeitsverhältnis nur für grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Ein versehentlich umgestoßenes Glas gehört zum allgemeinen Lebensrisiko und bleibt oft an dir hängen. Deshalb solltest du in diesem Fall zwei Dinge haben: eine gute Hausratversicherung für deine eigenen Sachen und idealerweise eine Reinigungskraft mit eigener Haftpflichtversicherung, die auch Schäden am Eigentum von Nachbarn oder Gästen abdeckt. Beim Marktplatz Putzperle gibt es als Zusatz eine optionale „Sorglos-Versicherung“ für 7,90 € im Monat mit einer Deckung bis 25.000 €, das ist aber ein freiwilliges Drittprodukt und nicht im Grundpreis enthalten.

Vorteile

  • Geprüfte Vermittlung (Wecasa, Helpling) bringt Versicherung, geprüfte Kräfte und legale Beschäftigung gleich mit
  • Bezahlung läuft bargeldlos über die Plattform, das erfüllt automatisch die Steuer-Voraussetzung
  • Kein eigener Aufwand für Anmeldung oder Schadensabsicherung

Nachteile

  • Höherer Stundensatz als bei privater Anstellung oder Marktplatz
  • Marktplatz und private Anstellung verlangen, dass du Anmeldung und Versicherung selbst regelst
  • Schwarzarbeit spart kurzfristig Geld, kostet im Schadens- oder Streitfall aber richtig viel

Eine nicht angemeldete Putzkraft, die bar bezahlt wird, gilt als Schwarzarbeit. Das kann Bußgelder nach sich ziehen, und im Schadensfall stehst du ohne Absicherung da: Du kannst weder einen Schaden bei einer Versicherung geltend machen noch im Ernstfall rechtlich gegen Diebstahl vorgehen, ohne deine eigene illegale Beschäftigung offenzulegen. Die Kraft selbst ist außerdem nicht unfallversichert. Die Anmeldung über das Haushaltsscheck-Verfahren der Minijob-Zentrale kostet wenig Aufwand und schützt beide Seiten. Wer den Aufwand scheut, fährt mit einer geprüften Vermittlung am bequemsten, weil dort die Kräfte als Selbstständige bereits korrekt arbeiten.

Unsere Empfehlung: So findest du am schnellsten eine gute Putzfrau

Unser Fazit

Wenn du heute eine zuverlässige Putzfrau brauchst und dir Aufwand und Risiko sparen willst, ist eine geprüfte Vermittlung die sicherste Wahl. Wecasa überzeugt mit echten Festpreisen ab 24,90 € pro Stunde, geprüften Kräften mit Führungszeugnis und Haftpflicht sowie kalkulierbaren Kosten ohne Überraschungen. In den 17 abgedeckten Großstädten ist das unsere erste Empfehlung. Wohnst du außerhalb dieser Städte, ist Helpling die naheliegende Alternative, weil es in über 200 Städten bundesweit verfügbar ist und mit im Schnitt 16,90 € pro Stunde günstiger startet. Wer Zeit hat und bereit ist, Anmeldung und Versicherung selbst zu übernehmen, kann über einen Marktplatz oder eine Empfehlung sparen. Aber für die meisten gilt: Der etwas höhere Plattformpreis ist die Ersparnis an Zeit, Nerven und Risiko wert.

Jetzt Putzkraft bei Wecasa zum Festpreis finden oder bundesweit über Helpling buchen.

Du bist dir noch unsicher, welcher Anbieter zu dir passt? Mit unserem Putzkraft-Finder findest du in wenigen Klicks die passende Plattform, oder du wirfst einen Blick in unseren großen Vergleich der Putz-Portale. Wer lieber Schritt für Schritt vorgeht, dem hilft unser Ratgeber Reinigungskraft finden weiter.

Du möchtest als Putzfrau arbeiten? So findest du Aufträge

„Putzfrau gesucht“ suchen nicht nur Haushalte, sondern auch viele, die selbst in dem Beruf arbeiten und neue Kunden finden wollen. Die Nachfrage ist riesig, gute und zuverlässige Kräfte sind überall gesucht. Hier sind die wichtigsten Wege, an Aufträge zu kommen.

Profil auf einer Plattform anlegen

Der schnellste Weg zu regelmäßigen Aufträgen führt über die Vermittlungsplattformen. Bei Helpling oder Wecasa legst du als selbstständige Kraft ein Profil an, hinterlegst dein Einsatzgebiet und deine Verfügbarkeit und bekommst Buchungen über das System. Der Vorteil: Bezahlung und Terminorganisation laufen geregelt über die Plattform, und du baust dir über Bewertungen einen guten Ruf auf, der dir weitere Kunden bringt. Diese Plattformen führen dich als Selbstständige. Du brauchst dafür eine Steuernummer und je nach Modell einen Gewerbeschein. Wecasa verlangt zur Anmeldung zum Beispiel Führungszeugnis, Identitätsdokument und Steuernummer.

Auf einem Marktplatz wie Putzperle oder Betreut.de erstellst du ebenfalls ein Profil, handelst die Konditionen dann aber direkt mit den Auftraggebern aus. Das gibt dir mehr Freiheit beim Preis, verlangt aber auch, dass du dich selbst um Anmeldung und Versicherung kümmerst.

Anzeigenseiten und klassische Aushänge

Neben den spezialisierten Plattformen lohnt sich der Blick auf allgemeine Stellen- und Anzeigenportale. Ein aussagekräftiges Profil mit deinen Qualifikationen, deiner Erfahrung und deinem Einsatzgebiet macht dort viel aus. Versuch es bei:

  • Kleinanzeigen-Portalen in deiner Region
  • Jobbörsen wie Indeed
  • Aushängen im Supermarkt, beim Friseur oder am Schwarzen Brett
  • Regionalzeitungen mit einer kleinen Annonce

Und unterschätze nicht die Mund-zu-Mund-Empfehlung: Frag im Bekanntenkreis, ob jemand Bedarf kennt. Zufriedene Kunden empfehlen dich weiter, und so entstehen die stabilsten und langfristigsten Arbeitsverhältnisse oft ganz ohne Plattform.

Legal arbeiten und richtig anmelden

Damit du auf der sicheren Seite bist, klär deinen Status, bevor du loslegst. Du hast zwei saubere Möglichkeiten: Entweder du lässt dich von deinen Auftraggebern als Minijobberin über das Haushaltsscheck-Verfahren anmelden, dann bist du gesetzlich unfallversichert. Oder du meldest ein Gewerbe an und arbeitest selbstständig auf Rechnung, was vor allem dann sinnvoll ist, wenn du für mehrere Haushalte oder über Plattformen tätig bist.

In beiden Fällen gilt: Bestehe auf einer ordentlichen Anmeldung und kümmere dich um eine eigene Haftpflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die dir bei der Arbeit passieren. Das schützt nicht nur deine Kunden, sondern vor allem dich selbst. Eine angemeldete Tätigkeit bedeutet Unfallschutz, einen sauberen Rentenanspruch und im Streitfall eine starke Position. Schwarzarbeit mag verlockend wirken, weil unterm Strich mehr übrig bleibt, aber bei jedem Unfall und jedem Konflikt stehst du schutzlos da.

Das hängt von deinem Arbeitsmodell ab. Wenn du als Minijobberin in einem einzelnen Haushalt angemeldet wirst, brauchst du keinen Gewerbeschein, die Anmeldung übernimmt dein Arbeitgeber über das Haushaltsscheck-Verfahren. Sobald du aber selbstständig für mehrere Kunden oder über Plattformen wie Wecasa arbeitest, brauchst du eine Steuernummer und je nach Tätigkeit ein angemeldetes Gewerbe. Vermittlungsplattformen verlangen die entsprechenden Nachweise meist schon bei der Registrierung. Im Zweifel hilft eine kurze Auskunft beim Finanzamt oder der Handwerkskammer, das richtige Modell zu wählen.

Ob du eine Putzfrau suchst oder selbst Aufträge findest: Ein faires, angemeldetes und gut abgesichertes Arbeitsverhältnis ist für beide Seiten der beste Weg. Über unseren Ratgeber zur Putzfrau-Suche und den Putzkraft-Finder findest du schnell den passenden Anbieter.

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